Über Mich

Geboren wurde ich am 19.April 1975 in Rüsselsheim am Main. Schon ziemlich früh in meine Leben stand fest das sich im meinem Leben einmal (fast) alles um Musik drehen wird. Im stolzen alter von 6 Jahren bekam ich Schlagzeug Unterricht. Mit 7 Jahren begann ich dann noch mit Flöre und mit 8 Jahren entschied ich mich auch noch Orgel spielen zu erlernen. Jetzt hatte ich also ein Schlaginstrument und ein Tasteninstrument erlernt. Fehlt eigentlich noch ein Blasinstrument. Gesagt, getan, im Alter von 9 Jahren bekam ich auch noch Trompeten Unterricht. Alles in allem war Musik ja nicht schlecht. Aber das Durchhaltevermögen , alle diese Unterrichte zu beenden, und zwar nicht aus eigenem Entschluss, sondern das der Lehrer jeweils sagte, er könne mir nichts mehr beibringen, habe ich meinen Eltern zu verdanken. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich wahrscheinlich alles hingeschmissen und nichts zu Ende gebracht. Es war nicht immer leicht. Aber ich hatte großes Glück das ich wirklich sehr gute Lehrer hatte.Teilweise streng, ich kann mich erinnern das ich 100 mal schreiben musste "G-Dur hat ein Kreuz und das heisst Fis" und das war nicht Mitte der 50ziger Jahren , nein wir sprechen hier von den 80zigern. Aber ich habe viel gelernt. Mein Orgel Lehrer hat immer wieder betont, das mir die Musik irgendwann einmal weiterhelfen würde. Ich denke oft an diesen Spruch zurück, denn es liegt viel Wahrheit in ihm. Die Musik hat mir viel gebracht.

 

Nachdem ich 1992 die Graf -Staufenberg Schule in Flörsheim mit der Mittleren REife (was immer das auch heissen soll) beendet habe, began ich eine Aubildung bei der Firma Hoechst AG. Eigentlich hätte ich gerne als Energieelektroniker gearbeitet, aber leider waren schon alle Ausbildungsplätze belegt. Man schlug mir vor, Mess und Regelmechaniker zu wählen, denn da wären noch Plätze frei. OK. Warum nicht. Nach einem Jahr bekam der Beruf einen neuen Namen. Prozessleitelektroniker. Wow. Ich beendete meine Lehere nach dreieinhalb Jahren und würde auch prompt von der Firma Hoechst AG übernommen. Tja, allerdings nur für ein Jahr.

Nach 2 Gesellenmonaten kam dann die Einberufung zur Bundeswehr. 9. Sanitätsbattalion Nr. 5 in Rennerod. Super. Zum Glück ging es dann nach 3 Monaten Grundausbildung in die Stammeinheit nach Mainz. während der Zeit in meiner Stammeinheit von Juli 1995 bis Januar 1996 beschlossen gewisse Herrn Politiker , die Wehrzeit auf 10 Monate zu kürzen. Die erste Entscheidung, die von Politikern kam, mit der ich vollstens Zufrieden war.

Voller Vorfreude wieder arbeiten zu gehen und wieder "richtig" Geld zu verdienen, meldete ich mich bei meinem Arbeitgeber und verkündete die Frohe Nachricht. Leider Endete mit meiner Wehrdienstzeit auch mein Jahresvertrag mit der Hoechst AG. Tja und eine Verlängerung des Vertrages war leider nicht drin. Schließlich galt es ja die Auszubildenen des kommmenden Jahres genauso über den Tisch zu ziehen. So stimmt dann jedenfalls die Statistik das nach der ausbildung fast 80 % übernommen wurden. Eigentlich ein genialer Schachzug außer für die Betroffenen.

Ich bewarb mich aufs neue bei der Hoechst AG. Es kamen weitere Absagen. Irgendwann war ich an dem Punkt das ich mich einfach bewarb, ohne einen Beruf zu nennen. Frei nach dem Motto " Ich mach alles , hauptsache ich bin wieder in der Hoechst AG" bekam ich dann einen Job als Schichtarbeiter in der Luftzerlegung,

Anfangs freute ich mich darüber , Schicht zu arbeiten. Feine Sache, wenn Du Montags morgens heim kommst, hast 2 Tage frei und alle anderen müssen arbeiten. Leider ist das genau der Fall. Während die anderen arbeiten, sitzt Du doof zu Hause rum, und wenn die anderen am Wochenende frei haben, musst du arbeiten. Es hat ganze 9 Monate gedauert bis ich das kapiert habe und mir einen anderen Job suchte. Ich wollte wieder in meinen Beruf. Ich hatte je eigentlich mal einen Grund warum ich das lernen wollte.

Durch Zufall bekam ich einen Job in einer Schaltschrankbau Firma. Damals war es fast eine Todsünde in der Hoechst AG zu kündigen. Hieß es doch immer, wenn du einmal in der Hoechst AG bist hast du einen sicheren Job bis zur Rente. Die Vergangenheit hat uns leider das Gegenteil bewiesen. Nach drei Jahren in der Schaltschrankbau Firma und einen zweiwöchigen Urlaub in Tunesien kam ich wieder auf eine tolle Idee. Ich könnte eigentlich ja nochmal in die Schule gehen. 2. Bildungsweg so zusagen.Ich kam aus meinen Urlaub von Tunesien zurück, rief bei einer Technikerschule an, und fragte nach ob noch einen Platz frei wäre. Ich würde gerne "Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Anlagentechnik" werden. Leider gab es keine Klasse für Anlagentechnik sondern nur für Computersystem und Netzwerktechnik. Ok , dann mach ich eben dass. :o) Langsam hab ich daran gewöhnt nicht das zu bekommen was ich wollte.

2 Jahre Schulbank und eine gepfefferte Abschlussprüfung und ich war "Staatlich geprüfter Elektrotechniker Fachrichtung Computersysteme und Netzwerktechnik." Ein Titel, der auf keine Visitenkarte passt. Leider aber auch ein arbeitsloser "Staatlich geprüfter Elektrotechniker Fachrichtung Computersysteme und Netzwerktechnik.". Also ging wieder die Jobsuche los. Hätte ich bereits 3-5 Jahre Berufserfahrung, hätte ich mir einen von 100 Jobs aussuchen können. Aber als Berufseinsteiger sieht das ein wenig anders aus.nach drei Monaten ohne Job fand ich endlich eine Arbeit als Netzwerkadministrator bei einer amerikanischen Firma.

Hier arbeite ich jetzt seit dem 01.September 2001.

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